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Sommerinsekten

  • Taubenschwänzchen auf Nektarsuche (Macroglossum stellatarum), (c) Helene Germer/NABU-naturgucker.de
    Taubenschwänzchen auf Nektarsuche (Macroglossum stellatarum), (c) Helene Germer/NABU-naturgucker.de

Summende Wildbienen, schillernde Käfer oder bunte Schmetterlinge: Sobald es draußen summt und brummt, wird es Zeit, Insekten genauer in den Blick zu nehmen.

Gerade jetzt habt ihr gute Chancen, auf Wiesen, in Gärten und im Grünen viele verschiedene Arten zu entdecken. Als zentrale Bausteine unserer Ökosysteme übernehmen sie viele wichtige Aufgaben: Sie bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material, bilden die Grundlage vieler Nahrungsketten und dienen zugleich als wichtige Indikatoren für die Gesundheit unserer Ökosysteme. So faszinierend ihre Vielfalt ist, so besorgniserregend ist ihr Zustand: Auch in Niedersachsen gehen die Bestände vieler Insekten seit Jahren zurück – unter anderem durch den Verlust von Lebensräumen, den Einsatz von Pestiziden und die intensive Nutzung von Flächen. Wo sie fehlen, gerät das Gleichgewicht der Natur ins Wanken – umso wichtiger sind Beobachtungen, die helfen, mehr über ihr Vorkommen zu erfahren.

Helft mit euren Beobachtungsmeldungen, den Insekten in Niedersachsen auf der Spur zu bleiben und herauszufinden, wo sie noch gute Lebensbedingungen vorfinden!

Beobachtungen melden

Mitmachen ist ganz einfach: Geht raus in die Natur, haltet Ausschau nach Insekten und meldet eure Beobachtungen. Auch ohne Vorkenntnisse ist das eine ideale Gelegenheit, diese faszinierenden Lebewesen besser kennenzulernen. Die Aktionsseite → Sommerinsekten lässt sich mit allen Geräten ganz einfach per Browser aufrufen. Hier könnt ihr eure Beobachtungen melden. Interessant ist auch, in welchen Lebensräumen sich welche Arten besonders wohlfühlen. Im Meldeformular könnt ihr daher einen Lebensraumtyp wie z.B. Garten, Park, Wiese, Wald, Acker, Teich oder Fluss aussuchen.
Wenn ihr noch unsicher seid, welches spannende Insekt ihr entdeckt habt, dann hilft euch unsere → Bestimmungshilfe dabei es zu identifizieren.

Damit könnt ihr einfach → losmelden! Jede dokumentierte Sichtung hilft und ist wertvoll!

Tipp: Nach eurer ersten Meldung könnt ihr selbstverständlich weitere Beobachtungen dokumentieren – gerne jedes Mal, wenn ihr ein Insekt beobachtet und fotografiert. Auf der Aktionsseite seht ihr außerdem unter „Beobachtung“, welche Arten andere Teilnehmende gemeldet haben. Über die Kommentarfunktion könnt ihr euch mit anderen austauschen oder um Hilfe bitten, wenn ihr nicht sicher seid, um welche Arten es sich bei euren Beobachtungen handelt.

Falls ihr mehr über die faszinierende Welt der Insekten erfahren möchtet, könnt ihr einen der kostenlosen → Kurse der NABU|naturgucker-Akademie zu diesen Themen besuchen. Hier findet ihr Lernangebote zu Schmetterlingen, Hautflüglern und Insekten allgemein. Sie sind online zeitlich flexibel nutzbar. Gern könnt ihr zudem Bilder anderer Tiere, Pflanzen und Pilze auf unserem → Meldeportal hochladen – auch solche, die ihr nicht selbst bestimmen könnt. Ihr habt beim Hochladen die Möglichkeit, ein Häkchen an der entsprechenden Stelle zu setzen und so die Aktiven der Gemeinschaft unseres Meldeportals
→ um Bestimmungshilfe zu bitten. Probiert es aus!

Grundsätzlich soll und kann jedes gesehene Insekt gemeldet werden. Die Insektenwelt ist allerdings enorm vielfältig. Um den Einstieg zu erleichtern, stellen wir elf häufige, auffällige und gut bestimmbare Arten in den Fokus, die besonders oft vorkommen:

  • Ackerhummel (Bombus pascuorum)
  • Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
  • Grünes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)
  • Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea)
  • Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)
  • Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus)
  • Tagpfauenauge (Aglais io)
  • Lederwanze (Coreus marginatus)
  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
  • Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

Mehr Informationen zu diesen und vielen weiteren Insekten findet ihr in unseren
Artporträts auf der → Aktionsseite. Hier könnt ihr mehr über ihre Verbreitung und Lebensweise lernen oder ihr nutzt die Porträts als zusätzliche Hilfestellung zur Bestimmung eures beobachteten Tieres.

Die beste Zeit, um Insekten zu beobachten, liegt zwischen Mai (05) und Oktober (10), wenn sie besonders aktiv sind. In diesem Zeitraum lassen sich die meisten Arten gut entdecken und vergleichen. Grundsätzlich sind Beobachtungsmeldungen aber auch darüber hinaus möglich.

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Vielleicht fragt ihr euch, weshalb ihr beim Melden eurer Beobachtungen euren Namen und eure E-Mail-Adresse angeben müsst. Das hat wichtige Gründe:

  1. Wir sind dazu verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zur Kennzeichnung des Urheberrechts zu befolgen. Das bedeutet, auf unserem Meldeportal dargestellte Beobachtungen, Bilder und Videos müssen mit den Namen der Melder*innen gekennzeichnet werden. Hintergrundinformationen dazu findet ihr in diesem → Beitrag zum Thema.
  2. Alle auf unserem Meldeportal veröffentlichten Beobachtungen, Bilder und Videos werden der Forschung und dem Naturschutz zur Verfügung gestellt. Bei der Auswertung der Daten kann es geschehen, dass sich Rückfragen zu einzelnen Sichtungen ergeben. Dafür ist es wichtig, dass wir euch per E-Mail erreichen können. Sollten eure Daten in einer wissenschaftlichen Publikation zitiert werden, erfolgt dies in der Regel wegen der Urheberrechtsvorgaben mit Namen; siehe dazu auch Punkt 1.

Grundsätzlich behandelt NABU|naturgucker eure personenbezogenen Daten sehr sorgsam und so, dass die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union erfüllt sind. Hier findet ihr unsere → Datenschutzerklärung.

Am besten lässt sich die Aktionsseite im Browser Ecosia bedienen. In anderen Browsern kann es zu längeren Ladezeiten etc. kommen. Nach einiger Zeit (meist ca. 15 Minuten) der Nichtbenutzung wird die Serversitzung automatisch beendet. Um die Aktionsseite weiter verwenden zu können, ladet sie einfach noch einmal neu.

Wenn ihr möchtet, dass eure aktuelle Position vom Smartphone automatisch ins Meldeformular übernommen werden kann, gebt dies bitte frei. Gegebenenfalls müsst ihr dazu die Datenschutzeinstellungen bzw. die Freigabe der Ortungsdienste an eurem Gerät bearbeiten. Auf dem iPhone ist es erforderlich, im Browser die Ortungsdienste freizugeben und in den Ortungsdiensten wiederum den Browser.

Falls ihr Hilfe bei der Bedienung der Aktionsseite benötigt, besucht bitte die → Hilfeseiten von NABU|naturgucker zu diesem Thema.

Fragen zur Bedienung der Aktionsseiten von BiNeN?

Du hast eine individuelle Frage zur Bedienung der Aktionsseiten von BiNeN? Sie werden von NABU|naturgucker bereitgestellt. Gern hilft Dir das Team und beantwortet Deine technischen Fragen. Schreib einfach an info@naturengagement-niedersachsen.de.