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(Oster)Hasen

  • Feldhase (Lepus europaeus) in blühender Wiese, (c) Matthias Müller/NABU-naturgucker.de
    Ein Feldhase (Lepus europaeus) in blühender Wiese, (c) Matthias Müller/NABU-naturgucker.de

Zwei aufgestellte Löffel, ein hakenschlagender Sprinter oder der friedlich mümmelnde Meister Lampe auf einer Wiese: Spätestens zu Ostern wird es Zeit, nach Hasen Ausschau zu halten. Davon erhoffen wir uns nicht etwa Vorteile bei der Eiersuche, sondern Erkenntnisse darüber, wie es um das ikonische Tier in Niedersachsen bestellt ist. Denn die Bestände des Feldhasen (Lepus europaeus) leiden auch hier unter dem Verlust von Lebensraum und Nahrungsgrundlagen durch Intensivierung von Landwirtschaft und Flächennutzung.

Im frühen Frühjahr, wenn die Vegetation auf Wiesen und Feldern noch niedrig ist, habt ihr gute Chancen, Feldhasen zu entdecken. Mit etwas Glück sichtet ihr zu dieser Zeit sogar eine „Hochzeitsgesellschaft“: die sonst so vorsichtigen Meister der Tarnung lassen dabei alle Deckung fahren, um unter lebhaftem Verfolgungstreiben zwischen mehreren Rammlern und Häsinnen die Paare zu bilden, die dann über den Sommer drei bis vier Mal Junge miteinander zeugen werden.

Helft mit euren Beobachtungsmeldungen, dem Hasen auf der Spur zu bleiben und herauszufinden, wo in Niedersachsen er noch gute Bedingungen vorfindet!

Beobachtungen melden und Verwechslungsarten erkennen

Die Aktionsseite → (Oster)Hasen lässt sie sich mit allen Geräten ganz einfach per Browser aufrufen. Neben einem Artporträt unserer Zielart, des Feldhasen (Lepus europaeus), findet ihr dort auch Porträts von den möglichen Verwechslungsarten Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) und Nutria (Myocastor coypus). Auch diese dürfen natürlich gern gemeldet werden.

Das integrierte Meldeformular „(Oster)Hasen melden“ ist bebildert und unterstützt euch ebenfalls dabei, die beobachteten Arten zu erkennen. Darüber hinaus könnt ihr euch unter „Beobachtete (Oster)Hasen“ ansehen, welche Sichtungen vom Feldhasen und den Verwechslungsarten auf unserem Meldeportal bereits hochgeladen wurden.

Auch wenn unser Beobachtungsprojekt (Oster)Hasen heißt, sind Beobachtungsmeldungen von Feldhasen das ganze Jahr über willkommen und wertvoll. Besonders gut zu entdecken sind Hasen in den Monaten des Jahres, in denen die Vegetation noch nicht bzw. nicht mehr hoch ist, also ca. von November (11) bis April (04).

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Vielleicht fragt ihr euch, weshalb ihr beim Melden eurer Beobachtungen euren Namen und eure E-Mail-Adresse angeben müsst. Das hat wichtige Gründe:

  1. Wir sind dazu verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zur Kennzeichnung des Urheberrechts zu befolgen. Das bedeutet, auf unserem Meldeportal dargestellte Beobachtungen, Bilder und Videos müssen mit den Namen der Melder*innen gekennzeichnet werden. Hintergrundinformationen dazu findet ihr in diesem → Beitrag zum Thema.
  2. Alle auf unserem Meldeportal veröffentlichten Beobachtungen, Bilder und Videos werden der Forschung und dem Naturschutz zur Verfügung gestellt. Bei der Auswertung der Daten kann es geschehen, dass sich Rückfragen zu einzelnen Sichtungen ergeben. Dafür ist es wichtig, dass wir euch per E-Mail erreichen können. Sollten eure Daten in einer wissenschaftlichen Publikation zitiert werden, erfolgt dies in der Regel wegen der Urheberrechtsvorgaben mit Namen; siehe dazu auch Punkt 1.

Grundsätzlich behandelt NABU|naturgucker eure personenbezogenen Daten sehr sorgsam und so, dass die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union erfüllt sind. Hier findet ihr unsere → Datenschutzerklärung.

Am besten lässt sich die Aktionsseite im Browser Ecosia bedienen. In anderen Browsern kann es zu längeren Ladezeiten etc. kommen. Nach einiger Zeit (meist ca. 15 Minuten) der Nichtbenutzung wird die Serversitzung automatisch beendet. Um die Aktionsseite weiter verwenden zu können, ladet sie einfach noch einmal neu.

Wenn ihr möchtet, dass eure aktuelle Position vom Smartphone automatisch ins Meldeformular übernommen werden kann, gebt dies bitte frei. Gegebenenfalls müsst ihr dazu die Datenschutzeinstellungen bzw. die Freigabe der Ortungsdienste an eurem Gerät bearbeiten. Auf dem iPhone ist es erforderlich, im Browser die Ortungsdienste freizugeben und in den Ortungsdiensten wiederum den Browser.

Falls ihr Hilfe bei der Bedienung der Aktionsseite benötigt, besucht bitte die → Hilfeseiten von NABU|naturgucker zu diesem Thema.

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